So startest du mit Rentsoft – ein Überblick
Willkommen in der Rentsoft Wissensdatenbank. Bevor du dich in einzelne Funktionen stürzt, lohnt sich ein kurzer Rundumblick: Wie ist Rentsoft aufgebaut, wo findest du was und welche Schritte solltest du als Erstes erledigen, damit du wirklich produktiv arbeitest?
Worum geht es?
Rentsoft ist die Software, mit der du deine komplette Vermietung abbildest: von der Anfrage und dem Angebot über die Buchung, die Übergabe und Rückgabe bis hin zur Rechnung und zum Zahlungseingang. Drumherum liegen Stammdaten (deine Kunden, deine Mietartikel und Objekte) sowie Auswertungen, mit denen du dein Geschäft im Blick behältst.
Dieser Artikel gibt dir eine Landkarte an die Hand. Wenn du die hier beschriebenen Schritte einmal durchgemacht hast, kennst du Rentsoft gut genug, um deinen ersten echten Vorgang anzulegen.
So ist Rentsoft aufgebaut
Die linke Sidebar gliedert sich in vier Blöcke:
- Prozesse – hier passiert dein Tagesgeschäft: Vermietungen, Reservierungen, Angebote, Verkäufe, Schäden, Verwarnungen, Anfragen und der Terminkalender.
- Datenpflege – hier wohnen deine Stammdaten: Kontakte (Kunden, Bürgen, Vermittler), Objekte (z. B. Fahrzeuge oder größere Mietgegenstände) und das Lager (Artikel, Lagerorte, Attributsets).
- Faktura – alles rund ums Geld: Rechnungen, offene Posten, Mahnungen, Zahlungen und das Kassenbuch.
- Sonstiges – Auswertungen, Apps, Newsletter und die Einstellungen, in denen du Rentsoft an dein Unternehmen anpasst.
Oben rechts findest du über das Profil-Menü deine persönlichen Angaben, die Firmen-Stammdaten, die Rollen- und Benutzerverwaltung sowie das Postfach für interne Nachrichten. Das Fragezeichen-Symbol führt dich in die Wissensdatenbank, den Kundenservice und das Changelog.
So gehst du in den ersten Stunden vor
Wenn du frisch in Rentsoft startest, halte dich am besten an diese Reihenfolge. Jeder Schritt ist ein eigener Artikel, du klickst dich also bequem durch.
- Login einrichten und die Ersteinrichtung durchlaufen. Branche wählen, Firmenangaben hinterlegen, Basiswährung setzen.
- Firmen-Stammdaten ergänzen. Anschrift, USt-ID, Bankverbindung und Logo – diese Daten landen später auf jeder Rechnung.
- Benutzer und Rollen anlegen. Wer arbeitet bei dir mit, was darf wer? Lieber jetzt sauber aufsetzen als später aufräumen.
- Mietstationen, Berechnungstage und SMTP-Daten konfigurieren. Drei Einstellungen, die im Alltag immer wieder gebraucht werden – von wo übergibst du, wie zählst du Miettage, mit welchem Postausgangsserver verschickst du E-Mails?
- Kontakte, Artikel und Objekte anlegen. Wenig Sinn macht eine Buchung ohne Kunde und Mietgegenstand. Bring die Stammdaten als Nächstes auf einen sauberen Stand.
- Den ersten echten Vorgang erfassen. Eine Reservierung, ein Angebot oder direkt eine Vermietung – du wählst, was zu deinem Geschäft passt.
Use Case: Dein erster Arbeitstag mit Rentsoft
Stell dir vor, du hast Rentsoft gerade frisch im Einsatz. Dein erster Vormittag könnte ungefähr so aussehen:
- 09:00 Uhr – Login, Ersteinrichtung durchlaufen, Firmen-Stammdaten hinterlegen.
- 09:45 Uhr – Mitarbeiter:innen als Benutzer anlegen und die passenden Rollen zuweisen.
- 10:30 Uhr – Mietstationen anlegen, Berechnungstage festlegen, SMTP-Daten für den E-Mail-Versand hinterlegen.
- 11:15 Uhr – Erste Kunden anlegen oder eine bestehende Kontaktliste importieren.
- 12:00 Uhr – Erste Artikel und Objekte ins Lager bzw. die Objektverwaltung einpflegen.
- 13:30 Uhr – Probebuchung anlegen, um den Workflow einmal end-to-end durchzuspielen, anschließend wieder löschen.
Nach diesem ersten Tag bist du mit den wichtigsten Bereichen vertraut und kannst echte Vorgänge erfassen.
Troubleshooting: Häufige Stolpersteine am Anfang
- „Zugriff verweigert“-Meldung beim Aufrufen eines Bereichs. Prüfe deine Rolle und die zugewiesenen Rechte unter Account → Rollenverwaltung. Mehr dazu im Artikel Troubleshooting: Was tun, wenn „Zugriff verweigert“ erscheint?
- E-Mails kommen nicht beim Kunden an. Meist fehlen die SMTP-Daten oder sie sind unvollständig. Siehe Artikel So hinterlegst du deine SMTP-Daten.
- Du findest einen Menüpunkt nicht. Manche Bereiche (z. B. die Objektverwaltung) sind je nach Branche und Berechtigung ein- oder ausgeblendet. Prüfe die Sichtbarkeit in der Rollen- und Benutzerverwaltung.
Was du als Nächstes machen kannst
- So loggst du dich ein – und was du bei vergessenem Passwort tust
- So durchläufst du die Ersteinrichtung
- So hinterlegst du deine Firmen-Stammdaten
- So legst du Benutzer an und verwaltest sie
- So verstehst du die Hauptnavigation
Tags: Einstieg · Onboarding · Navigation · Erste Schritte
Lesedauer: ca. 4 Minuten
Stand: 25.05.2026